Stadion Zürich

Was für ein Stadion braucht die Stadt für die Fussballer? Gross, klein? Welche zusätzlichen Räume soll es geben? Bar und Lounges für VIPs? Was ist mit den Fans? Wo sollen sie auf Siege anstossen und Niederlagen verschmerzen? Wie ökologisch soll das Stadion sein? Wer soll es bezahlen? Die SteuerzahlerInnen der Stadt? Oder die Clubs?

Die Diskussion zum geplanten Stadion laufen bereits heiss. Die Stadt wünscht sich einen fairen und offenen Meinungsaustausch. Machen Sie mit – schreiben Sie Ihre Meinung hier in den Blog.

35 Antworten zu „Stadion Zürich“


  1. 1 Anna Krüger September 21, 2009 um 10:11 vormittags

    Es wäre schön, wenn Zürich und deren Fussballvereine ein eigenes und modernes Fussballstadion bekommen. Das Stadion Letzigrund ist zwar multifunktional aber vielleicht doch eher auf Leichtathletik ausgerichtet?

  2. 2 Jakob September 22, 2009 um 9:24 vormittags

    Ich hoffe auf ein kleines, aber feines, energetisches Weltklasse Fussballstadion, das nicht nur von VIP-Lounges dominiert wird, sondern wo sich die Fussballfans auch unter der Woche treffen können – eine tolle “Flachpassbar” mit zusätzlichen Fussball-Nutzungen.

    Jakob

    • 3 Anna Krüger Oktober 1, 2009 um 12:00 nachmittags

      Ein Stadion vorallem für die Bevölkerung & deren Vereine sollte es sein. Das finde ich auch. Dort wo sich Sportler & Jungend wohl fühlen. Das fördert den Sport.

  3. 4 Shadow September 30, 2009 um 10:33 nachmittags

    Bevor man über Lounges und Baren diskutiert ist die Frage der Finanzierbarkeit eigentlich viel wichtiger. Man soll ja das Pferd nicht von hinten aufzäumen ;-) Wie um himmelswillen soll dieses Stadion nur finanziert werden. Ohne Renditemöglichkeit für Investoren.

    http://www.golden-gcz-circle.ch

  4. 5 Martin Eggenberger Oktober 1, 2009 um 9:04 vormittags

    Meines Erachtens sollte das Stadion etwas grösser werden: 25’000 – 30’000 Zuschauer erträgt Zürich schon. Das könnte m.E. auch noch in quartierverträglichen Dimensionen gebaut werden, ohne Gigantismus. In diesen Dimensionen wären auch spannende Derbies stimmungsvoll und (normale) internationale Spiele wären kein Problem. Es ist davon auszugehen, dass sich auch in Zürich der Fussballvirus verbreiten kann, wenns dann wirklich einmal ein ANSTÄNDIGES Fussballstadion gibt. So steigen die Zuschauerzahlen von alleine (siehe Eishockey-Stadt Bern).

    • 6 Reto Graber Oktober 1, 2009 um 1:22 nachmittags

      Ein Stadion mit 20’000 Plätzen und Stehplätzen hinter den Goals reicht vollkommen für Zürich. Selbst bei dieser grösse wird es wohl nur in den seltesten Fällen gefüllt sein. Das Argument, dass alleine ein neues Stadion steigende Zuschauerzahlen verspricht, ist reine Spekulation. Der FCZ wird auch im besten Stadion der Welt nie einen Zuschauerschnitt über 15’000 Zuschauer erreichen. Auch GC hat im Fussballstadion Hardturm nie einen Schnitt von über 12’000 erreicht, selbst in den erfogreichsten Zeiten nicht.

      • 7 Martin Eggenberger Oktober 1, 2009 um 3:44 nachmittags

        Tja, da wäre ich mir eben nicht so sicher. Der FCZ spielt schon ewig in einem Nicht-Fussball-Stadion, der Hardturm war zwar eines, aber eines, an welchem der Zahn der Zeit schon lange merklich genagt hatte und vor allem kaum Nebeflächen für Catering, Fan-Shops etc. hatte … und man erinnere sich einmal der Hardturm-Toiletten *schauder*! Da kann ein neues Stadion schon noch einige potentielle Zuschauern ansprechen, die bislang einen grossen Bogen um die Zürcher Stadien machten.

        Aber eben: Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen ;-)

    • 8 Moos Anton September 12, 2010 um 8:21 nachmittags

      Wer überzeugt ist, etwas Gutes und Sinnvolles zu tun, der soll dafür auch genügend Raum für die Zukunft geben. Für das neue Stadium kann das nur heissen, mit einem Fassungsvermögen von 25’000 bis zu 30’000 Personen planen. Wie soll Fussballbegeisterung in Zürich wieder aufkommen, wenn schon zum voraus mit wenig Zuschauern gerechnet wird. Bei Jungens ist heute Fussball klar der Sport Nr. 1 – und für eine Agglomeration mit über 1 Mio. Einwohner muss ein entsprechendes Stadion gebaut werden. Immer wird über die wenigen Zuschauer im Letzigrund gejammert, aber erleben Sie doch mal, wie fantasielos diese Fussballmatches moderiert werden. Wenig Begeisterung der Speaker, kaum ein Vorprogramm, lausige Gastronomie etc. – jedes Dorffest ist spannender und stimmungsvoller. Gehen Sie mal in ärmere Länder, da kann man abschauen, wie Fussballspiele zu einem Fest werden für Alle, wie den Zuschauern eine tolle Infrastruktur geboten wird (Kinderspielplatz, Frauencafé, tolles Musikprogramm, reichhaltige Essens- und Verkaufsstände, spannende Ansprachen von hohen Würdeträgern etc. etc. – Fussball lebt nicht von Sicherheitsdenken und Bürolisten, sondern von Spielfreude, Kameradschaft, Geselligkeit.

  5. 9 Herbert Oktober 1, 2009 um 11:16 vormittags

    Fussballstadion hin Fussballstadion her, das man ein Stadion Bauen sollte steht irgendwie nicht ausser Frage.

    Eine offene Kommunikation gegenüber den Anwohnern finde ich auch nicht schlecht. Was mich aber vielmehr Interessieren würde, hat man sich generell Gedanken gemacht wie Pollysportive das ganze aussehen soll. Z.B. ein Duplex Stadion?
    In Zürich gibt es diverse Vereine, die ein besseres Angebot an Spielmöglichkeiten benötigen würden!

    Nicht nur Fussball sonder auch Eishockey sollte man in betracht ziehen und die vielen anderen Sportarten wie Unihockey und Hallensportarten, Turnen etc.

    Ganzjahres Eis für Zürich so, dass man mit den Kindern nicht in die Provinz Fahren muss um zu Trainieren.

    Ich denke, dass die Stadt Zürich respektive mit dem Kanton Zürich sich verstärkter Gedanken machen müssten. Der Fokus sollte nicht nur auf einem Fussballstadion liegen.

    Ein weiterer Punkt wäre, weshalb geht man nicht einfach auf die Allmend? Die Saalsporthalle steht ja schon und das gebiet wäre einfach zu nutzten. Einkaufen kann man, Buss und Tram sind bereits vorhanden, Autobahnzufahrt existiert und Anwohner sind in sicherem Abstand und höher gelegen als im Hardturm.

  6. 10 Paul Wirz Oktober 1, 2009 um 12:12 nachmittags

    … und bitte unbedingt mit Stehplätzen! Vielen Dank, Pauletta

  7. 11 Züri Oktober 1, 2009 um 6:11 nachmittags

    die kapazität sollte optimalerweise 22000 plätze betragen. hinter den beiden toren sollten die stehplätze sein. wichtig dabei ist, dass der FCZ und GC ihre eigenen seiten erhalten. die neue mode, die gästefans in einen corner zu drängen ist ein unding….

    generell sollten es sehr steile tribünen sein (vergleichbar mit der alten ost-tribüne im alten letzi) sodass die füsse auf kopfhöhe des vordermannes sind. zudem wünsche ich mir eine dichte bestuhlung mit blauen stühle!

    am besten man richtet 2 fan-lokale hinter den beiden stehplatz tribünen ein. so bleiben die jeweiligen fans auf ihren seiten und trinken fröhlich ein bier aus sicherer entfernung ohne wirklichen sichtkontakt. zudem wünsche ich mir im stadion anständige und menschen würdige verpflegungsmöglichkeiten. (der frauenverein im letzi ist eine zumutung!!)

    ganz wichtig ist, dass das stadion eingeschossig ist und nicht wie in basel oder bern 2 geschossig – das ist nicht stimmungsfördernd.

    als referenz objekte sollte man das stadion in aachen (tivoli) in düsseldorf (esprit arena) oder in st. gallen (afg arena) heranziehen. (groningen, herenveen, prag doer duisburg wären auch alternativen) nur sollten nicht die gleichen fehler begangen werden…und die kapazitöt angepasst werden.

    bitte bitte bitte nicht so einen einheitsbrei klotz wie in basel oder bern…darauf hat niemand gewartet…!!

    p.s. das stadion in st. gallen hat ohne shoppingcenter ca. 70mio chf gekostet. als vergleich hierzu sollte man die kosten für die umgestaltung des bahnhof wiedikon nehmen: 32mio chf!!! oder anders formuliert: würde man 2 nicht allzu bedeutende neugestaltungen von plätzen in zürich hinauszögern wäre das stadion praktisch bereits finanziert….

    grufcz

    • 12 PMR Oktober 19, 2009 um 9:40 nachmittags

      bzgl:

      ganz wichtig ist, dass das stadion eingeschossig ist und nicht wie in basel oder bern 2 geschossig – das ist nicht stimmungsfördernd.

      als kleines kind war es das absolut tollste, im alten hardtrum oberhalb der estrade ost auf der tribüne zu sitzen. kommt dazu, dass mit 2 stöcken mindestens hinter den toren mehr “billigere” plätze gibt als wenn alles eingeschossig wäre.

  8. 13 Eric Cantona November 20, 2009 um 5:26 nachmittags

    Geht nach St. Gallen und schaut euch die Arena an. So muss es auch in Zürich sein: Grösse, Architektur, Stimmung, Sicht – alles perfekt!

  9. 14 hoho November 30, 2009 um 7:52 nachmittags

    Ich würde ein 20’000er Stadion sehr begrüssen.
    Wichtig ist es das Stehplätze vorhanden sind.
    Ich fand den alten HT ein sehr schönes vorallem ein spezielles Stadion, an das das neue angelehnt sein soll.

  10. 15 Matthias Walther Januar 12, 2010 um 10:55 vormittags

    Wenn man das Land am heutigen Hardturm Stadion verkaufen würde (dank neuer Tramlinie und abklassierung der Strasse ein sehr atraktiver Standort mit einem höheren Bodenpreis als noch vor ein paar Jahren) und das Stadion Richtung Schlieren an die Stadtgrenze bei den Schrebergärten beim Juchhof hinsetzten würde wäre ein Teil der Kosten gedekt. Zudem wäre es bei dieser Fläche auch möglich ein Duplex Stadion zu bauen (Fussball 25000; Eishockey 12000). Da Autobahn und Eisenbahn auf beiden Seiten vorhanden sind ist der Weg zum und vom Stadion weg kein Problem. Durch Autobahn und Eisenbahn ist der Zusätzliche Lärm in der Umgebung wahrscheindlich auch verkraftbar und weiter sind fast keine Anwohner in der näheren Umgebung und bezüglich Schattenwurf wird es dort kaum Probleme geben!

    • 16 Moos Anton September 12, 2010 um 8:27 nachmittags

      Was für ein guter Vorschlag, sowohl verkehrstechnisch wie auch bezüglich Fassungsvermögen. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Planer und v.a. die Finanzgeber der Credit Suisse auch bei diesem Projekt Grosszügigkeit und Risikobereitschaft zeigen.

  11. 17 vier-zehn.ch April 5, 2010 um 6:57 vormittags

    Ich wünsche mir in erster Linie, dass nicht nochmals 10 Jahre ins Land ziehen ohne dass ein neues Stadion steht. Jede Schweizer Grossstadt bringt es fertig ein modernez Fussballstadion zu bauen. Nur die Weltstadt Zürich nicht.

    Wenn der Stadt etwas daran liegt, dass es auch in Zukunft national und auch international konkurrenzfähige Fussballclubs aus Zürich gibt, dann muss endlich eine Lösung her. Von den Anwohnern erwarte ich die Unterstützung, welche sie damals zugesichert haben und dass sie Wort halten, dass ein neues Projekt nicht wieder torpediert wird.

  12. 18 Anonymus April 5, 2010 um 10:27 nachmittags

    Habe ein zwei Anliegen an die Stadion Task Force

    Das neue Stadion sollte Hardturm heissen und zwar nicht nur inoffiziell sondern auch offiziell. Es ist die Reinkarnation des alt-ehrwürdigen Hardturms und sollte darum auch nach ihm benannt werden.

    Keine Flachpassbar, als ich diesen Vorschlag hörte staunte ich nicht schlecht, man will im neuen Hardturm, in dem der FCZ zwar gedultet wird aber keineswegs willkommen ist, eine FCZ-bar eröffen ?!?, dann lass ich mir in den Lochergut ein 30meter GC Denkmal in Person von Roger Berbig oder Nuñez bauen, wäre etwa gleich vermessen.

    Stehkurven hinter den Goals, eigentlich selbstverständlich.

    Mehr oder weniger steile Kurven, im neuen Letzi ist es gerade noch an der unteren Grenze.

    Ausserhalb des Stadions bei der Gäste Kurve eine Bar, optimal mit Grill und Pissoirs. Ich verstehe ja wenn man die Gäste-Fans noch 20 Minuten gefangen hält, jedoch sollte man ihnen eine Menschliche Umgebung zur verfügung stellen.

  13. 19 rekordmeister April 8, 2010 um 7:21 vormittags

    das neue stadion sollte in 2-3 punkten an den alten hardturm erinnern, äusserlich. er war und muss auch in zukunft einzigartig sein in seiner art, sonst ist der mythos völlig zerstört. die kurve der GC-fans sollte wie früher leicht gebogen sein, die südtribüne sollte wieder im gleichen stil sein wie vorher, weil sie an ein klassisches englisches stadion erinnert, etwas das hierzulande leider kaum noch zu sehen ist. ich will kein stadion wie in st gallen,basel oder bern. ich vertraue darauf, dass die verantwortlichen wieder ein eizigartiges stadion bauen. die tradition vom alten hardturm muss bestehen bleiben

  14. 20 steven GC Fan April 27, 2010 um 3:09 nachmittags

    Ich hoffe, dass Zürich nicht ein Standard Stadion bekommt, welches nur so wie St. Gallen, Bern oder Basel ist. Das ist zu lasch und sieht man zu viel in der Schweiz. Zürich braucht ein Stadion welches speziell ist. Wie das Hardturm war, welches diese Punkte auf weist.

    - Hinter den Toren Steht-Tribüne und oben die Hardturm Sitz Kurve ( wieder gerundet).

    - Auf den Seiten eine steile Sitz-Tribüne, wo mit der kurzen Sitz-Tribüne oben zusammen kommt.

    Wenn das so realisiert werden kann, wäre das Stadion super.

    Weil, es ist ja zu langweilig wenn man nur aus Geldnot schnell ein Standard-Stadion hinstellt und am Schluss in der Schweiz nur noch Stadions hat, die genau so sind wie Genf, Bern, Basel oder St. Gallen. Das verleidet und drum braucht Zürich was Eigenes, Spezielles.

  15. 21 GCZ jetzt unds ganz läbä lang Mai 18, 2010 um 2:53 nachmittags

    Was wir brauchen ist ein “richtiges” Fussballstadion.
    Und zwar kein riesiges in dem alles versinkt.
    Alles muss direkt am Geschehen sein.
    Wir brauchen kein Stadien, mit dem man Angeben kann, wow wir haben das grösste! Nein, wir brauchen eine Heimat!! Heimat, dieses Wort sollte eigentlich alles erklären.
    Einen richtigen Hexenkessel kann es sehr wohl auch mit 20tausend geben!!
    Und wir brauchen es so schnell wie möglich.
    Denn der Letzi ist als Fussballstadion einer Stadt wie Zürich überhaupt nicht würdig!!!

  16. 22 HP Zwicker - FCZ Juli 6, 2010 um 10:07 vormittags

    Wann geht es endlich los? Wir sind schon meilenweit im Hintertreffen. Luzern baut, Thun baut, weitere Städte werden folgen.
    Und wir haben immer noch die Ruine vom ehemaligen Hardturm Stadion.

    Der Name des neuen Stadion sollte nicht etwas wie “Stadion Zürich” sein. Aber auch nicht ein Sponsorname wie z.B. Mc Donalds Arena oder sowas ähnliches.

    Für den FCZ brauchts eben schon min. 24’000 Plätze

  17. 23 adiran sigic, fcz fan Juli 8, 2010 um 8:40 vormittags

    halo susamme
    isch finde standionn supr!
    und langed au für fcz, isch bis 2016 sicher in nazi b. und na wenigr zuschaur.
    grus adiran

  18. 24 Coco Juli 15, 2010 um 7:12 vormittags

    Ich wünsche mir ein ökologisches Stadion, dass auch schön ausschaut. Ich wohne in Höngg und würde aus meinem Wohnzimmer direkt das Stadion heran sehen. Deshalb ist mir die Ästhetik sehr wichtig!
    Es soll aber auch nicht allzu gross sein, damit schnell gute Stimmung aufkommt, und sowieso: NICHT ZU HOCH!

  19. 25 habi Juli 21, 2010 um 12:15 vormittags

    Ein Stadion muss verdient sein, will heissen Clubs übernehmen die Kosten für Einsätze der Polizei zu 85% Rest der Steuerzahler. Planerisch ist das Stadion bald mitten im Zentrum, was mittelfristig keinen Sinn macht.
    Fazit: ich gönne jedem sein Plaisierchen, meiner Meinung ist der Standort zu nah im Zentrum, also ab nach Volketswil oder so.

  20. 26 Heinz Keller-Sutter August 19, 2010 um 1:21 nachmittags

    Aus Sicht eines Normalbürgers, aber Fussballinteressierter, 2 Punkte welche in die Planung einfliessen sollten:

    1. Stadiongrösse/Bauart – 16’000 Sitzplätze reichen vollkommen aus. Wichtig ist dabei aber dass man sich ein Beispiel an St.Gallen nimmt. Das Stadion ist akustisch gesehen perfekt! Die Stimmung an einem Fussballspiel soll nicht einer Stimmung auf dem Friedhof (oder im Letzigrund) gleichen. Weiter sollen 2 Fankurven mit STEHPLÄTZEN entstehen. Zum einen stellt man damit gleich mal die Fanlager zufrieden, in diesen Szenen würde diese Art eines Stadions sicherlich positiv aufgenommen werden, zum Anderen wäre die Stadt Zürich damit ein Vorreiter was neue Stadien betrifft. Weder Bern, St.Gallen, Basel oder Genf bieten auch den Gegnerischen Fans dieses kleine Entgegenkommen. Auch würde man damit Kritiker ruhig stellen, welche ein grösseres Stadion verlangen. Für mögliche Länderspiele das Vorgeschriebene erreichen, für die Heimliga das Maximum rausholen. Die Umstellung Sitz-/Stehplätze würde zusätzliche Kapazität hervorrufen. Da GC sowie der FCZ Chancen haben um vorne mitzuspielen kann dies durchaus zu prall gefüllten Rängen führen, wenn Bern oder Basel zu Gast sind.

    2. Rasen – Es wird über Kunst- oder Naturrasen diskutiert. Die Frage sollte im Vorneherein schon geklärt sein. Jeder grosse Klub, jede grosse Liga spielt auf Naturrasen. Wir sind zwar keine Weltmacht im Fussball, aber gilt es hier, trotz neuem Stadion, bei alten Werten zu bleiben. Erst vorgestern haben sich die Spurs aus Tottenham negativ über den Plastikbelag in Bern geäussert. Die einzigen europäischen Klubs die wirklich Kunstrasen benötigen sind die Russischen, weil es dort Wetterbedingt sinnvoll ist. Hierzulande ist Natur pur angesagt! Fussball gehört auf den Naturrasen. Wir veranstalten Wimbledon auch nicht auf einmal auf einem Turnhallenboden oder die Lauberhorn Abfahrt auf einem Sandberg.

    Zu guter Letzt: Fussballbegeisterte Leute, Fussballfans und vielleicht sogar Fussballer selber sollten bei der Planung unbedingt angehört und miteinbezogen werden. Klar diese Leute bauen kein Stadion, trotzdem sitzen oder stehen sie jedes zweite Wochenende da und füllen die Kasse wieder oder begeistern Leute mit ihren Tricks auf dem Rasen. Bürokraten und Designer sollten sich eher zurückhalten. Klar dar ein solcher Tempel nett anzusehen sein aber es ist kein abstraktes Kunstobjekt, sondern hat grundsätzlich einen Nutzen. Für einen Sport der vielen Leuten die Welt bedeutet und nicht wenigen Leuten zu einem Designerpreis verhelfen sollen.

  21. 27 Rolf Hefti August 29, 2010 um 6:52 nachmittags

    Dass das Bundesgericht aus Lausanne nicht gut auf die Stadt Zürich zu Sprechen ist, darf als allgemein bekannt angenommen werden. Könnte Zürich frei von “westlichen” Unrechtsentscheidungen planen, wäre hier sogar ein Stadion für 100000 Zuschauer möglich, was in Zürich zwar nicht nötig, aber rein rechnerisch zumindest möglich sein könnte. Rechnet selber, Basel mit 160000 Einwohner leistet sich ein Stadion für fast 40000 Zuschauer. Derweil das schöne Zürich in Bälde wieder über zwar auch sehr bescheidene, aber doch immerhin über 400000 Einwohner zählen darf! Natürlich: Dieses Argument sei halt ,Man kenne das ja schon, mal wieder der sogenannt “tüüüpische” Zürcher Grössenwahn, Jaawaaah Jaawoohl! warum eigntlich ?
    Wird zufälligerweise nicht gerade jetzt in unserem riesigen “ländlichen Naturschutzgebiet” Swiss-Alps der grösste Eisenbahntunnel der Welt, World, usw gebaut. Ein so wirtschaftlich mächtiger Kanton wie Uri und ähnliche, dürfen sich das locker leisten! Die Stadt Schweiz hier unten im sehr- seeehr flachen Land müsste es doch schaffen, irgendwann, in irgendeiner, irgendwie auch hier (und nicht nur in Dubai!) irgendwann möglichen, zukünftigen Zukunft doch mal noch die Gnade erfahren zu dürfen, aufzuwachen, denn fundementaler Naturschutz, angewendet in einem schon seit mindestens 50 Jahren überbauten und erschlossenem Stadtgebiet ist zumindest eine und das absolut garantiert – hirnrissige Tatsache!
    ( PS. und ausserdem seeehr Oööede! Andere haben möglicherweise natürlich ihre helle Freude wenn in Züri nur die Wüste lebt! Mit den Projekten für richtige Wolkenkratzer für unsere langweiligen Vorstädte, weil da wäre in den Industriebrachen ja noch mächtig viel Platz vorhanden, muss man in der heute real exestierenden Schweiz ja gar nicht anfangen.)

  22. 28 Jan September 3, 2010 um 12:58 vormittags

    Und hier meine Finanzierungsidee:
    Einfach dem Opernhaus die Beiträge der öffentlichen Hand für die nächsten 2 Jahre streichen (Über 70 Millionen pro Jahr!!) und schon wäre das Stadion finanziert.

  23. 29 Kay Oktober 4, 2010 um 2:41 nachmittags

    Jetzt soll erst 2016 fertig gebaut werden? Am besten wäre es wenn der GC und der FCZ freiwillig in die erste Liga absteigen. Schliesslich profitiert die Stadt und Standort Zürich regelmässig davon wenn einer der beiden Clubs International dabei ist. Werbung, Image etc. Als entgegenkommen dürfte doch sehr wohl erwartet werden das so ein Projekt zügig umgesetzt wird. Sihlcity und alle anderen Projekte werden nach einer Abstimmung im Eiltempo gebaut. Wieviele Jahre wird jetzt nun schon herumgekaspert? 15 Jahre? Also bitte! Es ist auch wirklich toll eine Website wie diese zu haben, aber irre ich mich oder ist es so das ich schon seit Ewigkeiten nichts mehr vernehme was der Stand der Dinge anbelangt? Es wäre wirklich toll wenn ich noch vor meinem 50en in ein neues Stadion die Spiele sehen könnte. Es würde noch 17 Jahre gehen.

    MfG

    Kay

    • 30 Fulehung November 4, 2010 um 9:30 vormittags

      Ich habe mir eben den Zeitplan aus der Machbarkeitsstudie angeschaut. Fazit: so (lange) geht es, wenn die öffentliche Hand im Spiel ist.

      Weil jedem Recht getan werden soll —> Task Force 5 Monate

      Vorbereitung Wettbewerb und
      Wettbewerb —> 18 Monate

      Projektierung —> 15 Monate

      Ausführungsplanung —> 13 Monate

      Bau —> 24 Monate

      gibt total 51 Monate, also 4 Jahre und 3 Monate, bevor die erste Schaufel in Aktion tritt. Und ab da nochmals 24 Monate, ergibt 75 Monate für die Realisierung! Mann!

      Immer unter der Voraussetzung, dass keine Einsprachen und Zwängereien zu behandeln sind….

      Wahrscheinlich stimmt in meiner Aufstellung etwas insofern nicht, als dass zuerst noch Kredite durch den Gemeinderat genehmigt werden müssen etc.. Das könnte die ganze Zeitachse etwas verlängern.

      Mein Vorschlag deshalb: das Areal für das Stadion (der Wohnungsbau interessiert mich nicht) im Baurecht an Pirvate abtreten, die sich genau an die Rahmenbedingungen gemäss der vorliegenden Machbarkeitsstudie halten müssen. Dazu kann man sie vertraglich verpflichten.

      Vorteil: die brauchen keinen Wettbewerb auszuschreiben, die nehmen sich ein Architektenteam und los gehts. Zeitersparnis gemäss obigem Plan: mindestens 13 Monate!

      Im privaten Bereich ist man sich gewohnt, Druck aufzusetzen. D.h., Arhcitekten und GU sind zu verpflichten, dass das Stadion spätestens im Früjahr 2014 fertiggestellt ist.

      Nicht möglich? Man schaue sich die Stadion-Geschichte in Neuenburg an: im November 2002 wurde das Projekt lanciert, in der 2. Runde der Saison 2006/07 fand das erste Spiel statt. Wenn ich in der Schule richtig aufgepasst habe, sind das 45 Monate bzw. 3 Jahre und 9 Monate. Irgendwie kriege ich nicht ganz mit, warum in Zürich geschlagene 3 Jahre (!) verplempert werden müssen.

      Oder man nehme Hoffenheim:

      1.1. bis 20.9.2006 Auswahlverfahren Standort
      Spatenstich am 26.8.2007
      Fertigstellung 24.1.2009

      Gibt irgendwie etwas mehr als 3 Jahre, oder?

      Vielleicht müsste man mal hier nachfragen:

      Lothar Niederberghaus
      (Geschäftsführer Planungsbüro agn Paul Niederberghaus & Partner GmbH):
      Wir sind froh, dass wir uns als Generalplaner in einem Auswahlverfahren gegen andere namhafte Konkurrenten durchsetzen konnten und damit unsere leistungsfähige und flexible Struktur unter Beweis stellen, die ein solches Projekt erfordert. Trotz der sportlichen Aufgabe, den Stadionneubau innerhalb dieser kurzen Zeit zu bauen, liegen wir derzeit voll im Plan. [b]Durch das klassische Einrang-Stadion mit überhöhten Sitzreihen und leicht ausgeweiteten Tribünenseiten, das in allen Bereichen behindertengerecht erschlossen ist, entsteht ein einzigartiges Arena-Feeling. Markantes Wahrzeichen des Stadions ist das Dach, das wie eine Wolke fast schwerelos über dem Baukörper zu schweben scheint und das Stadion zu einer unverwechselbaren Landmarke macht. Ebenso ist die technische Konzeption entsprechend anspruchsvoll. Von der Kühlung und Klimatisierung der Gebäudeteile bis zur Regenwasserverwertung finden nur zeitgemäße technische Komponenten Anwendung.[/b]

      So baut man heute unter Volldampf, wenn’s nötig ist.

  24. 31 Pro Stadion November 26, 2010 um 9:32 vormittags

    Die Stadionfrage in Zürich ist seit Ewigkeiten ein Ärgernis. Nachdem das für die EURO 08 geplante Fünfeck durch Einsprachen verhindert wurde und das Leichtathletik Stadion im Letzigrund als Notunterkunft herhalten muss, hat die Stadt Zürich das Hardturm-Areal von der CS abgekauft. Dies mit dem Ziel, darauf ein reines Fussballstadion für 16’000 Zuschauer zu bauen. Jetzt bricht die Stadt ihr Wort und lässt die Fussballfans im Letzi stehen.

    Freude herrschte am Mittwoch, als die Stadt Zürich verkündet hat, dass das Stadion Letzigrund mit Stehplätzen ausgestattet wird. Besonders bei den Anhängern vom FCZ, da ihnen die Entstuhlung der Südkurve schon lange ein wichtiges Anliegen war. Der Grasshopper Club Zürich und seine Fans andererseits haben keinen Bock drauf, Anpassungen am Letzi vorzunehmen resp. für diese aufzukommen. Sie sind im Letzi nicht zuhause und die Stehplatzdiskussion geht ihnen am Allerwertesten vorbei. Lieber wollen sie sich auf das geplante neue Stadion im Kreis Fünf konzentrieren. Diesbezüglich haben schon Gespräche mit der Stadt Zürich und den Planern stattgefunden. Gemeinsam hat man sich praktisch schon auf den Bau von Stehplätzen geeinigt, wie GC Präsident Urs Linsi verkünden liess. Von diesen Bemühungen werden dann auch alle Fussballfans in Zürich profitieren, da bekanntlich der FCZ ebenfalls ins neue Stadion umziehen wird.

    Nun könnte aber die Stadt Zürich selber einen Strich durch die Stadionrechnung machen. Denn wie bekannt wurde, muss die grösste Stadt des Landes Geld einsparen. Massiv viel Geld sogar. So machte nun der Vorsteher des Schul- und Sportdepartements Gerold Lauber publik, dass das Stadionprojekt wohlmöglich auf Eis gelegt oder gar gestrichen werde, wenn die Budgetkürzung am 8. Dezember beschlossen wird.

    War also der Zuspruch zu den Stehplätzen im Stadion Letzigrund gar kein Entgegenkommen zugunsten der Fans sondern versuchte Heuchelei, da man sein Wort nicht halten wird? Es spricht Einiges dafür. Vor allem der Zeitpunkt der Bewilligung der Stehplätze ist verdächtig naheliegend an der Stadtratssitzung. Und wieso sonst sollte man zwei Millionen in die Sicherheit eines Stadions investieren, das noch vor zwei Jahren zum sichersten der Schweiz gewählt wurde? Wird das Leichtathletik-Stadion unter falschen Vorwand nach und nach fussballtauglich umgestaltet und die wahren Gründe dafür verheimlicht?

    Da stinkt was gewaltig in der Limmatstadt. Führt die Stadt Zürich ihre Einwohner absichtlich hinters Licht? Spätestens am 8. Dezember wissen wir mehr.

  25. 33 dfsodgfn Januar 30, 2012 um 9:27 vormittags

    Das erste Stadion Zürich wäre das geilste gewesen. =)

  26. 34 Flurin Gian Simon Hofmann Februar 9, 2012 um 12:51 nachmittags

    Bitte kein Stadion Hardturm.

  27. 35 Gfeller Marco Mai 17, 2012 um 9:54 nachmittags

    Aber sicher ein Hardturmstadion! Als Ausserkantonaler muss man eh nur noch über Zürich schmunzeln……5 Jahre bis zum Stadion, welches eigentlich 2008 für die Euro hätte bereit stehen sollen……was Thun, Neuenburg, Luzern schaffen, erreicht die “wichtigste” Stadt in der Schweiz und selbsternannte Wirtschaftsmetropole in einem Tempo, dass langsamer ist, als das Tempo eine Schnecke…..


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